Tschüss Brille! Hallo Multifokallinse
Eine Multifokallinse heißt nicht nur Grauen Star Operation. Sie ist auch eine sinnvolle Alternative zum Augenlasern: Bei Alterssichtigkeit und besonders starker Fehlsichtigkeit.

Linsentausch (CLE)

Multi­fokal­linse statt Augen­lasern

Eine CLE (eng. Clear Lens Extraction: Klarlinsenextraktion) ist ein Verfahren zur Be­hand­lung von Fehl­sichtig­keit oder eines Grauen Stars (Kata­rakt­oper­ation). Die einge­setzte Multi­fokal­linse ist eine Intra­okular­linse (IOL), die im Rahmen der CLE anstelle der eigenen Linse in das Auge eingesetzt wird. Eine Multi­fokal­linse ist eine künst­liche Linse die scharfes Sehen im Nah-, Fern- und Mit­tleren­bereich ermöglicht.

Die Multifokal­linse kann unter anderem im Rahmen einer Grauen Star Operation (Katarakt­operation) eingesetzt werden, wenn die eigene Linse eingetrübt ist. Dies ist die häufigste Augenoperation in Deutschland. Ein Linsentausch wird jedoch auch durchgeführt, um eine Alters­sichtig­keit zu korrigieren, wenn die Behandlung mit der PRESBYOND Methode nicht möglich oder gewünscht ist. Darüber hinaus kann eine CLE auch eine sinnvolle Alter­native für Patienten mit besonders hoher Fehl­sichtig­keit sein, bei denen eine Behand­lung mit dem her­kömm­lichen Augen­lasern mittels PRK/ LASEK oder Femto-LASIK nicht möglich ist. Mit Hilfe der Multifokallinsen kann jede reguläre Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Eine Frau hält ein Buch und eine Brille in der Hand
Die Linsenwahl: mono oder multifokal?

Die richtige Wahl der für Sie persön­lich sinn­vollsten Linse erscheint zunächst vielleicht etwas ver­wirrend. Grund­legend unter­scheiden sich die ver­schied­enen Linsentypen jedoch lediglich in ihrer Art und Weise, wie sie das Licht brechen und wie viele Brenn­punkte dabei entstehen. Ihre Wahl einer Linse ist demnach auch davon abhängig, ob Sie sich allge­meine Brillen­freiheit wünschen, oder ob Sie bereit sind weiterhin eine Lesebrille tragen zu müssen.

Die Unterschiede auf einen Blick

Mit einer torischen Multi­fokal­linse, kann zusätzlich zur Kurz­sichtig­keit oder Weit­sichtig­keit auch eine Horn­haut­ver­krüm­mung korrigiert werden.

Mono­fokal­linse
Ein-Stärken-Linse

Bifokallinse
Zwei-Stärken-Linse

Tri­fokal­linse/ Multi­fokal­linse
Drei-/Mehr-Stärken-Linse

  • nur ein Brenn­punkt
  • Scharfes Sehen nur in der Nähe oder Ferne
  • Aber, durch Einsatz bei einer Mono­vision scharfes Sehen in allen Bereichen
  • In der Regel keine Brille mehr not­wendig* (bei Mono­vision)
  • zwei Brenn­punkte
  • Scharfes Sehen in der Nähe und Ferne
  • kein scharfes Sehen im Inter­mediär­bereich
  • In der Regel keine Brille mehr not­wendig*
  • Multiple Brenn­punkte
  • Scharfes Sehen in der Nähe, Ferne und im Inter­mediär­bereich
  • Scharfes Sehen im Inter­mediär­bereich
  • In der Regel keine Brille mehr notwendig*

* Unter Umständen kann eine Brille bei langem Lesen oder bei längerem nächt­lichem Auto­fahren not­wendig sein.

Multifokallinse vs. PRESBYOND

Multifokal­linse

Mit einer Multifokal­linse können Sie im Nah-, Mittleren – und Fern­bereich scharf sehen. Dennoch kann die Multifokal­linse Neben­effekte im Vergleich zum „natürlichen“ Sehen. Multifokal­linsen arbeiten nicht auf alle Ent­fern­ungen gleich gut: Es kann im mittleren Sehab­stand (Inter­mediär­bereich) zu Streu­licht kommen, sowie zu Blend- und Licht­reflexen, die die Sicht besonders bei Dämme­rung stören. Eine sinn­volle Alter­native zur Multi­fokal­linse kann daher eine soge­nannte PRESBYOND sein.

PRESBYOND

Bei der PRESBYOND wird die Fehl­sichtig­keit mittels Augen­laser korrigiert: Das domi­nante Auge wird in die Ferne und das nicht-domi­nante Auge in die Nähe korrigiert. Dabei bleibt die körper­eigene Linse unberührt. Durch die Korrektur wird im Gegenteil zur Monovision eine sogenannte „Blend Zone“ geschaffen, die die Tiefen­schärfe im Nah- und mittleren Sehbereich erhöht.

Die unter­­schied­­lich korrigierten Augen geben zwei ver­schie­d­ene Bilder an das Gehirn, sodass jeweils eines der Bilder immer unscharf ist. Das Gehirn muss zunächst lernen das ver­­schwom­­mene Bild zu unter­­drücken. Allerdings ist nicht jeder Mensch in der Lage diese neuen Seh­­ein­­drücke zu ver­ar­beiten. Ihre Toleranz der Korrektur wird vorab mit Kontakt­linsen getestet.

Femto-Laser statt Ultraschall

Bei einem Linsen­tausch (CLE) wir zunächst Ihre eigene Linse entfernt, bevor die neue künst­liche Linse ein­gesetzt werden kann. Um die Linse ent­fernen zu können, muss sie zunächst zerteilt werden. Dies kann in der Behand­lung mittels Ultra­schalles oder mit dem Femto­sekunden­laser erfolgen.

Herkömm­licher Weise wird die Linse mit einer Ultra­schall­sonde zerkleinert und abgesaugt. Bei Lasermed raten wir jedoch zunehmen zur Behand­lung mit dem Femto­sekunden­laser, da dieser deutlich präziser arbeitet und schonender für das umlieg­ende Gewebe ist. Durch den Laser können somit zusätz­liche Risiken vermieden werden.

Multifokallinse

Die Behandlung

Eine künst­liche Linse – ob Mono­fokal­linse, Bifokal­linse, Trifokal­linse oder Multi­fokal­linse – wird im Rahmen einer CLE (eng. Clear Lens Extraction, zu Deutsch: Klar­linsen­extrak­tion) oder Kata­rakt­opera­tion in Ihr Auge eingesetzt. Während der Behand­lung steht Ihnen unser erfahrenes Team aus Augen­chirurgen und Optome­tristen jeder Zeit zur Seite.

Der Linsentausch (CLE) – Multifokallinsen

  • Ihr Auge wird zunächst betäubt, sodass die Behand­lung voll­kommen schmerz­frei ist. Darüber hinaus werden Sie in einen leichten Dämmer­schlaf versetzt, sodass Sie von der Behand­lung kaum etwas mitbe­kommen.
  • Anschließend werden zwei kleine Öffnungen am Rand Ihrer durch­sichtigen Horn­haut (Cornea) angelegt, die sich wieder von selbst ver­schließen.
  • Nun wird die vordere Kapsel des Auges vor­sichtig geöffnet und mit Hilfe von Ultra­schall das Innere der Linse gelöst und abgesaugt.
  • Schließ­lich wird die Kunst­linse eingesetzt: Sie wird gefaltet in Ihr Auge einge­führt und entfaltet sich alleine. Sie muss nicht festge­näht werden, die ihre „Arme“ sie in Ihrem Auge in der richtigen Position halten.
  • Ihre Sehkraft wird in den folgenen Tagen konti­nuier­lich zunehmen.
Die Voruntersuchung
Die Vermessung Ihrer Augen
  • Wenn Sie sich aufgrund eines Grauen Stars (Katarakt­oper­ation), Alters­weit­sichtig­keit oder besonders starker Fehl­sichtig­keit für einen Linsen­tausch ent­schieden haben, vereinbaren Sie einen Termin zur Vor­unter­suchung.
  • In der Vor­unter­suchung werden Ihre Augen noch einmal genau und um­fassend von einem unserer qualifi­zierten Opto­metristen/innen vermessen. Anschließend werden Ihre Augen auch von einem Augen­arzt untersucht und Sie werden, wie bei jedr Operation, über Risiken und Neben­wirk­ungen aufgeklärt.
  • In der Vor­unter­suchung erwarten Sie folgende Messungen:
    • Bestimmung der Augen­länge
    • Messung der Vorder­kammer­tiefe
    • Bestimmung Ihrer refraktiven Werte in Dioptrien
    • Kontrolle des vorderen und hinteren Augen­abschnitts
    • Augen­druck­kontrolle
Kosten der Vor­unter­suchung
  • Die Vor­unter­suchung ist eine ärztliche Leistung, dessen Abrechnung gesetzlich vorge­geben ist. Die Kosten der Vorunter­suchung sind jedoch in den Behandlungs­kosten enthalten.
Vor der Behandlung
Was Sie beachten müssen
  • Am Tag Ihrer Augen­operation sollten Sie in Begleitung erscheinen, da Sie im Anschluss nicht aktiv am Straßen­verkehr teil­nehmen dürfen. Nach der OP wird Ihr Auge mit einem blick­dichten Verband verbunden, sodass Ihre Sicht einge­schränkt ist.
  • Am OP-Tag dürfen Sie kein Make-up, Parfum oder Haarspray auflegen.
  • Für die Behandlung müssen Sie nüchtern sein und dürfen nicht essen und trinken.
Die Vorbe­reitung
  • Der Eingriff erfolgt in einem leichten Dämmer­schlaf, sodass Sie von der Operation kaum etwas mitbe­kommen. Zudem wird Ihr Auge mit Augen­tropfen betäubt, sodass die Behand­lung voll­kommen schmerz­frei ist.
  • Sie legen sich auf die Behand­lungs­liege, der Augen­arzt sitzt an ihrem Kopf­ende. Eine kleine Klammer hält Ihr Auge offen, sodass Sie sich keine Sorgen machen müssen ver­sehent­lich zu blinzeln.
Mehr Details zum Linsentausch (CLE) - Multifokallinsen
Der Linsen­tausch
  • Wir gehen keine Risiken ein: Aus Sicher­heits­gründen werden nicht beide Augen an einem Tag behandelt.
  • Zur Vorbe­reitung auf den Linsen­tausch werden zunächst zwei kleine Ein­schnitte am Rand der durch­sichtigen Hornhaut (Cornea) gesetzt. Dies erfolgt entweder manuell mit einem kleinen Skalpell, oder com­puter­gesteu­ert durch den Femto-Laser. Die kleinen Öffnungen verschließen sich nach dem Eingriff von allein.
  • Anschließend erfolgt die eigent­liche Behand­lung, bei dem die vordere Linsen­kapsel des Auges vorsichtig geöffnet wird, um den Zugang auf die Linse frei zu machen. Nun wird die Linse durch Ultra­schall­energie oder durch den Femto­sekunden­laser zerkleinert und die Linsen­reste durch eine kleine Kanüle abgesaugt.
  • Abschließend wird die künstliche Linse in den leeren Kapselsack implan­tiert. Sie wird gefaltet in das Auge eingeführt und entfaltet sich von allein. Die korrekte Positio­nierung wird vom behan­delnden Chirurgen kontrolliert. Die Linse muss nicht befestigt werden, sie wird von ihren „Armen“ in der richtigen Position gehalten.
Direkt nach dem Linsen­tausch
  • Da es sich um einen ambu­lanten Eingriff handelt, können Sie kurz nach der Behand­lung wieder nach Hause gehen.
  • Direkt nach dem Linsen­tausch können Sie bereits relativ scharf sehen. Es dauert allerdings ein paar Tage bis sich die volle Sehkaft eingestellt hat.
  • Zum Schutz wird Ihr behandeltes Auge verbunden, sodass Sie sich nach Hause bringen lassen sollten, da Ihre Sicht eingeschränkt ist.
  • In den Tagen nach der Behand­lung nehmen Sie Augen­tropfen nach einem vorge­gebenen Tropfplan. Dadurch können Risiken für Entzün­dungen vorge­beugt werden.
  • Am Folgetag kommen Sie zur Nach­kontrolle, in der wir Ihnen den Verband abnehmen.
Nach der Behandlung
Die Zeit nach dem Linsen­tausch
  • Nach der Behand­lung kommen Sie nach 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat und 1 Jahr zur Nach­kontrolle. Dadurch können wir sicher­gehen, dass Ihr Auge sicher verheilt und keine Risiken in der Heilung bestehen.
  • Sie werden merken, dass Ihre Sehkraft von Tag zu Tag zunimmt und Sie nach einigen Tagen nichts mehr von der Behand­lung spüren. Dennoch sollten Sie sich in den ersten Tagen nicht schminken oder die Augen reiben, um Ent­zünd­ungs­risiken zu vermeiden.
  • In den Wochen nach der Operation können Sie noch etwas licht­empfind­lich sein oder trockene Augen haben – eine Sonnen­brille und Augen­tropfen schaffen Abhilfe.

Zielgruppe

Vorausetzungen

Ein Linsen­tausch (CLE) mit einer Multi­fokal­linse oder die Mono­vision richten sich durch die viel­seitigen Einsatzvmöglich­keiten an verschie­dene Ziel­gruppen. Herkömm­licher Weise wird die Linse im Rahmen einer Grauen Star Operation (Katarakt­operation) im Alter getauscht. Darüber hinaus kann der Linsen­tausch eine sinn­volle Alter­native zur PRESBYOND bei der Korrektur von Alters­weit­sichtig­keit sein. Auch für jüngere Patienten mit besonders starker Fehl­sichtig­keit ist der Linsen­tausch eine Alter­native zum Augen­lasern, mit der die Sehkraft deutlich verbessert werden kann.

  • Sie wünschen sich ein dauerhaft Brillen­freies Leben bei einer starken Fehl­sichtig­keit oder Alters­weit­sichtig­keit
  • Oder Sie benötigen einen Linsen­tausch im Rahmen einer Grauen Star Operation (Katarakt­operation).
  • Sie haben keine Augen­erkrank­ungen.
  • Sie leiden nicht an einer funktionalen Einäugig­keit (bei Monovision).
  • Sie nehmen keine wund­heilungs­störenden Medika­mente.

Behandlungsarten

Unterschiede

Monofokallinse
Brillen­freiheit in der Ferne
Eine Frau hält ein Buch und eine Brille in der Hand
Negative Eigenschaft
Bei Grauem Star (Katarakt) und starker Fehl­sichtig­keit
Negative Eigenschaft
Lese­brille bleibt erforderlich
Gute Eigenschaft
Kosten werden bei einem Katarakt von der Kranken­kasse über­nommen
Gute Eigenschaft
Linsen halten ein Leben lang
Gute Eigenschaft
Kombinierbar mit Mono­vision und Simulation mit Kontakt­linsen
Multifokallinse
Brillen­freiheit in allen Bereichen
Eine Frau macht Sport
Gute Eigenschaft
Bei Grauem Star (Katarakt), Alters­sichtig­keit (Presbyopie) und starker Fehl­sichtig­keit
Gute Eigenschaft
Keine Lese­brille notwendig
Gute Eigenschaft
Grauer Star kann nicht ent­stehen
Gute Eigenschaft
Korrektur sehr hoher Fehl­sichtig­keiten
Gute Eigenschaft
Linsen halten ein Leben lang
PRESBYOND
Augen­lasern statt Linsen­tausch
Eine Frau genießt die Aussicht
Negative Eigenschaft
Kor­rektur der Alters­sichtig­keit (Presbyopie)
Gute Eigenschaft
Keine Lese­brille notwendig
Gute Eigenschaft
Augen­lasern mittels Femto-LASIK, Körper­eigene Linse bleibt erhalten
Gute Eigenschaft
Kor­rektur von Horn­haut­verkrüm-mung wird ein­berechnet
Gute Eigenschaft
Simulation vorab mit Kontakt­linsen

Lasermed FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine CLE?

Bei einer CLE (eng. Clear Lens Exchange) wird die körpereigene Linse durch eine künstliche Linse ausgetauscht. Die Methode wird üblicherweise ab dem 40. Lebensjahr zur dauerhaften Korrektur von Fehlsichtigkeit eingesetzt, wenn aufgrund der Altersweitsichtigkeit eine Lesebrille erforderlich ist. Darüber hinaus kann die CLE jedoch auch eingesetzt werden, um eine Kurz- oder Weitsichtigkeit oder eine Hornhautverkrümmung zu korrigieren, wenn das klassische Augenlasern mittels PRK/ LASEK oder Femto-LASIK nicht möglich ist. Dadurch kann die Sehkraft deutlich verbessert werden. Wird die Linse aufgrund eines Grauen Stars ausgetauscht, handelt es sich um eine Kataraktoperation.

Was sind Multifokallinsen?

Eine Multifokallinse verfügt im Gegensatz zu einer Monofokallinse über mehrere Sehtiefen. Mit einer Multifokallinse kann daher sowohl der Nah- als auch Fernbereich korrigiert werden. Das hat zur Folge, dass Sie aufgrund der neuen Sehkraft in der Regel keine Lesebrille mehr notwendig ist. Mit einer torischen Multifokallinse, kann zusätzlich auch eine bestehende Hornhautverkrümmung mitkorrigiert werden.

Was kosten Multifokallinsen/ CLE?

Eine CLE mit einer tonischen Multifokallinse und Femto-LASIK kostet bei Lasermed ab 3.800 Euro pro Auge.

Was sind torische Linsen?

Torische Linsen werden bei einer CLE (eng. Clear Lens Extraction) anstelle der körpereigenen Linse eingesetzt. Sie korrigieren eine Hornhautverkrümmung. Eine torische Multifokallinse korrigiert zusätzlich zur Hornhautverkrümmung auch eine Altersweitsichtigkeit.

Was bedeutet Addition bei Multifokallinsen?

Eine Addition ist der Nahzusatz, den Sie zum Lesen benötigt. Bei einer Multifokallinse bedeutet Addition daher, dass Sie Sehkraft erreichen, mit der Sie in der Regel keine zusätzliche Lesebrille mehr benötigen.

Was sind Monofokallinsen?

Monofokale Linsen sind Einstärkenlinsen, die die Fehlsichtigkeit wahlweise nur in der Ferne oder nur der Nähe korrigieren. Sie werden bei einer CLE (eng. Clear Lens Extraction) zur Korrektur von Fehlsichtigkeit anstelle der körpereigenen Linse eingesetzt.

Was sind Trifokallinsen?

Trifokale Linsen korrigieren den Fern-, Mittel- und Nahbereich. Sie werden bei einer CLE (eng. Clear Lens Extraction) zur Korrektur von Fehlsichtigkeit, sowie Altersweitsichtigkeit anstelle der körpereigenen Linse eingesetzt.

Bezahlt die Krankenkasse Multifokallinsen?

Liegt die Diagnose Grauer Star vor, beteiligt sich die Krankenkasse anteilig an der Implantation einer Multifokallinse (Kataraktoperation). Handelt es sich um eine CLE (eng. Clear Lens Extraction) – also den Tausch der körpereigenen Linse zur Korrektur von Fehlsichtigkeit, sowie Altersweitsichtigkeit – beteiligen sich Krankenkassen in der Regel nicht an den Behandlungskosten. Um eine mögliche Beteiligung prüfen zu können, stellen wir Ihnen gerne einen Kostenvoranschlag bereit.

Was ist der Unterschied bei Monofokal- und Multifokallinsen?

Monofokale Linsen korrigieren nur eine Sehtiefe: entweder nur die Fernsicht oder nur die Nahsicht. Multikoallinsen dagegen korrigieren sowohl die Nah- als auch die Fernsicht gleichzeitig. Sowohl Mono- als auch Multifokallinsen kommen bei einer CLE (eng. Clear Lens Extraction), dem Linsentausch zur Korrektur von Fehlsichtigkeit, sowie Altersweitsichtigkeit oder zur Behandlung eines Grauen Stars (Kataraktoperation) zum Einsatz. Durch die Linse kann Ihre Sehkraft deutlich verbessert werden.

Warum Multifokallinsen bei Grauer Star Operation?

Bei der Operation eines Grauen Stars wird die eingetrübte, körpereigene Linse durch eine künstliche Linse ausgetauscht. Standardmäßig wird dabei eine Monofokallinse verwendet. Besteht der Wunsch, keine Lesebrille mehr zu benötigen, kann dies bei der Grauen Star Operation mit einer Multifokallinse gleich mit korrigiert werden. Die Multifokallinse hat im Gegensatz zur Monofokallinse multiple Sehtiefen, sodass Sie mit ihr auch im Nahbereich scharf sehen können.

Was ist ein refraktiver Linsentausch?

Ein refraktiver Linsentausch ist eine Methode zur Korrektur von Fehlsichtigkeit oder zur Behandlung eines Grauen Stars (Kataraktoperation). Dabei wird die körpereigene Linse gegen eine künstliche Linse ausgetauscht. Dabei können wahlweise Mono-, Tri- oder Multifokallinsen eingesetzt werden. Teilweise kann der refraktive Linsentausch auch zur Korrektur von Kurz-/ Weitsichtigkeit oder einer Hornhautverkrümmung genutzt werden, wenn eine klassische Laserbehandlung nicht möglich ist.

Was kostet ein refraktiver Linsentausch?

Ein refraktiver Linsentausch kostet bei Lasermed ab 2.200 Euro pro Auge.