Eintauchen in ein Brillenfreies Leben
Befreien Sie sich von Ihrer Brille mit dem Augenlaser Verfahren der PRK/ LASEK - ganz ohne Flap

Augenlasern mittels

PRK/ LASEK

Die PRK (lat. Photo­refrak­tive Kera­tek­tomie) oder LASEK ist eine bewährte Behand­lungs­methode der refrak­tiven Chirurgie zur Korrektur von Kurz­­sichtig­­keit, Weit­­sichtig­­keit und Horn­­haut­­ver­­krüm­­mung. Im Gegensatz zur Femto-LASIK wird kein Horn­haut­deckel – der so­genan­nte Flap – generiert, sondern die oberste Horn­haut­schicht vorsichtig abge­tragen. Dadurch können mit dieser Methode auch Patienten mit beson­ders dün­ner Horn­haut behan­delt werden. Aller­dings ist der Heilungs­prozess bei der PRK/ LASEK länger als bei der Femto-LASIK, da die oberste Schicht des Auges nach­wachsen muss.

Junger Mann dehnt sich
Unterschied PRK & LASEK

Im grund­legen­den Vorgehen beschreiben die beiden Ab­kürz­ungen PRK und LASEK, die gleiche Behand­lungs­idee. Die beiden Methoden unter­scheiden sich lediglich in der Art und Weise wie die oberste Horn­haut­schicht (das Epithel) abge­tragen wird. Die Behand­lung der Fehl­sichtig­keit mit dem Excimer-Laser im Anschluss daran verläuft gleich.

Bei der klassischen PRK (lat. Photo­refrak­tive Kera­tek­tomie) wird das Epithel mit einer Flüssig­keit angelöst und anschließend mechanisch abgetragen. Die LASEK (lat. Laser Epithelial Keratomileusis) ist eine Weiter­ent­wick­lung der PRK bei der das Epithel – wie der Name schon sagt – mit einem Laser abge­tragen wird.

PRK/ LASEK

Die Behandlung

Nachdem Sie sich in einem kosten­freien Erst­beratungs­gespräch für die PRK (lat. Photo­refrak­tive Kera­tek­tomie) oder  LASEK ent­schieden haben und in der anschließ­enden Vor­unter­suchung Ihre Augen unter­sucht und vermessen wurden, bekom­men Sie einen Termin für Ihre Laser­behand­lung. Am Behand­lungs­tag steht Ihnen unser erfahrenes Team aus Opto­metris­ten und Ärzten zur Seite und begleitet Sie sicher bei jedem Schritt.

Das Augenlasern

  • Bevor das tat­säch­liche Lasern statt­findet, werden Ihre Augen durch ein Gel betäubt, sodass die Behand­lung völlig schmerz­frei verläuft.
  • Anschließend wird die oberste Epithel­schicht vorsichtig abge­tragen. Dies erfolgt nur auf der Fläche, die auch tat­sächlich gelasert wird.
  • Anschließend kommt der Excimer-Laser zum Einsatz, der die eigent­liche Korrektur Ihrer Fehl­sichtig­keit vor­nimmt – dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden und ist voll­kom­men schmerzfrei.
  • In den Tagen nach der Behand­lung wächst die Horn­haut­schicht von allein wieder nach. Bis dahin werden Sie noch ver­schwom­men sehen.
Die Voruntersuchung
Die Vermessung Ihrer Augen
  • Wenn Sie sich nach dem ersten kosten­freien Infor­mations­gespräch für das Augen­lasern mit der PRK/ LASEK entschieden haben, verein­baren Sie einen Termin zur Vor­unter­suchung.
  • Vor der Vor­unter­suchung dürfen Sie 2 Wochen keine weichen und 4 Wochen keine form­stabilen Kontakt­linsen tragen, um korrekte Messungen gewähr­leisten zu können.
  • In der Vor­unter­suchung werden Ihre Augen noch einmal genau und umfassend von einem unserer quali­fizierten Opto­metristen/innen vermessen. An­schließ­end werden Ihre Augen auch noch einmal von einem Augenarzt untersucht und Sie werden über Risiken und Neben­wirk­ungen aufgeklärt.
  • In der Vor­unter­suchung erwarten Sie folgende Messungen:
    • Bestim­mung der Augenlänge
    • Messung der Vor­der­kammer­tiefe
    • Messung der Pupillenweite
    • Bestim­mung Ihrer refraktiven Werte in Dioptrien und zusätz­licher subjek­tiver Abgleich
    • Kontrolle des vorderen und hinteren Augen­ab­schnitts
    • Augen­druck­kontrolle
Kosten der Vor­unter­suchung
  • Die Vor­unter­suchung ist eine ärztliche Leistung, dessen Abrechnung gesetzlich vorge­geben ist. Jedoch sind die Kosten der Vor­unter­suchung in den Behand­lungs­kosten enthalten. Sollten Sie sich danach gegen die PRK/ LASEK entscheiden, müssen die Kosten der Vor­unter­suchung dennoch gezahlt werden. Sie werden in der Regel nicht von der Kranken­kasse über­nommen.
Vor der Behandlung
Was Sie beachten müssen
  • Am Tag Ihrer Laser-Behand­lung sollten Sie in Begleitung erscheinen, da Sie im Anschluss nicht aktiv am Straßen­verkehr teil­nehmen dürfen. Nach dem Lasern werden Ihre Augen mit je einem blick­dichten und einem transpa­renten Verband verbunden, sodass Ihre Sicht ein­ge­schränkt ist.
  • Am Behand­lungs­tag dürfen Sie kein Make-up, Parfum oder Haarspray auflegen.
  • Für die Behand­lung müssen Sie jedoch nicht nüchtern sein und dürfen ganz normal essen und trinken.
Die Vorbereitung
  • Sie bekommen zunächst ein leichtes Beruh­igungs­mittel, so, dass Sie ohne Aufregung oder Ängste in Ihr Brillen­freies Leben starten können. An­schließ­end werden Ihre Augen durch ein Gel betäubt. Das Augen­lasern ist daher voll­kommen schmerzfrei.
  • Sie legen sich auf die Be­handlungs­liege. Der Augenlaser ist über Ihrem Kopf, der Augenarzt sitzt an ihrem Kopfende. Eine kleine Klammer hält Ihr Auge offen, sodass Sie sich keine Sorgen machen müssen, ver­sehent­lich zu blinzeln.
Mehr Details zum Augenlasern mit der PRK/ LASEK
Das Augenlasern
  • Bei der PRK/ LASEK wird zunächst die oberste Schicht der Hornhaut (das Epithel) abgetragen. Diese Schicht wächst von allein nach und ist deshalb nicht zum lasern geeignet.
  • An­schließ­end wird Ihr Auge mit dem Excimer-Laser gelasert und Ihre Fehl­sichtig­keit, durch die Ver­änder­ung der Ober­fläche Ihres Auges, korrigiert. Pro Dioptrie dauert dies nur 2-3 Sekunden. Das eigent­liche Augen­lasern ist so schnell vorbei, dass Sie es kaum merken.
  • Während der Behandlung konzentrieren Sie sich auf einen Lichtpunkt über Ihnen, um Ihr Auge in der richtigen Position zu halten. Dabei können Sie nichts falsch machen: Der Laser verfügen über ein so genan­ntes Eye Tracking, durch das er auto­matisch auch unwill­kür­lichen Augen­beweg­ungen folgt. Sollten diese zu stark sein, bricht der Laser auto­matisch innerhalb von Milli­sekunden ab. Der Laser kann nicht „abrutschen“.
Direkt nach dem Lasern
  • Direkt nach dem Augen­lasern mit der PRK/ LASEK können Sie nicht scharf sehen. Es wird Ihnen vor­kommen, als hätten Sie ein Milchglas vor den Augen.
  • Zum Schutz werden Ihnen die noch sehr empfind­lichen Augen verbunden. Sie sehen nichts mehr und werden von Ihrer Begleit­person nach Hause gebracht. Keine Angst: Sie werden die Dunkel­heit der Verbände als angenehm empfinden.
  • In den folgenden Tagen nehmen Sie Augen­tropfen nach einem vorgegeben Tropfplan, die Ent­zünd­ungen vorbeugen. Halten Sie sich daran, eliminieren Sie auch schon das größte Risiko, das es bei einer Laser-Behandlung gibt.
  • Da die oberste Schicht Ihrer Hornhaut von allein nach­wachsen muss, ist die Heilung nach einer PRK/ LASEK meist in den ersten 24 Stunden nach der Behand­lung schmerzhaft. Daher müssen Sie ein Schmerz­mittel nehmen und werden von Tag zu Tag fest­stellen, dass Ihre Seh­schärfe zunimmt.
Nach der Behandlung
Die Zeit nach der PRK/ LASEK
  • Sie kommen im Abstand von 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat und 1 Jahr zur Nach­kontrolle. So können wir sicherstellen, dass Ihr Auge optimal heilt.
  • Ihre Seh­schärfe wird von Tag zu Tag zunehmen. In der Regel haben Sie Ihre volle Sehschärfe nach 1-2 Wochen erlangt. Dies ist jedoch von Patient zu Patient unter­schiedlich.
  • In den Wochen nach dem Augen­lasern können Sie noch licht­empfind­lich sein und trockene Augen haben. Eine Sonnen­brille und Tränen­ersatz­tropfen helfen diese Zeit zu über­brücken, sodass Sie Ihr Brillen­freies Leben sehr schnell genießen können.

Zielgruppe

Voraussetzungen

Die Behand­lungs­methode ist besonders geeignet für Patienten mit dünner Hornhaut oder geringen Fehl­sichtig­keit. Darüber hinaus ist sie besonders beliebt bei Patienten, die einen Kontakt­sport (wie z.B. Kampf­sport oder Ball­sport­arten) betreiben oder bei der Feuerwehr oder Polizei tätig sind. Der Flap, der bei einer Femto-LASIK gebildet wird, kann in sehr seltenen Fällen unter starker Kraft­einwirk­ung verrutschen kann. Da bei der PRK/ LASEK die oberste Horn­haut­schicht abgetragen wird, kann dieses Risiko ausge­schlossen werden.

  • Sie haben das 18. Lebens­jahr vollendet und Ihre Fehl­sichtig­keit in den letzten zwei Jahren stabil geblieben (+/- 0,5 Dioptrien).
  • Ihre Horn­haut ist ausreichend dick (mindestens 450 μm).
  • Sie haben nicht mehr als +2 Dioptrien Horn­haut­ver­krüm­mung oder Weit­sichtig­keit und -4 Dioptrien Kurz­sichtig­keit. Warum nicht mehr?
  • Sie haben keine Augen­erkrank­ungen.
  • Sie sind nicht schwanger oder stillen momentan.

Behandlungsarten

Unterschiede

Junge Frau springt in ein Schwimmbecken
PRK/ LASEK
Normale Eigenschaft
lang­fristige Korrektur* von schwächerer Fehl­sichtig­keit
Normale Eigenschaft
Horn­haut­ober­fläche wird vor dem Lasern abge­tragen
Gute Eigenschaft
auch bei dünner Hornhaut geeignet
Negative Eigenschaft
Optimale Seh­schärfe nach einigen Tagen
Negative Eigenschaft
Schmerz­medi­kation in den ersten Stunden nach der Behand­lung erfor­derlich
Junge Frau steht auf einer Wiese, die Sonne scheint ihr ins Gesicht
Femto-LASIK
Normale Eigenschaft
lang­frist­ige Korrektur* von schwacher bis starker Fehl­sichtig­keit
Normale Eigenschaft
Bildung eines Flaps mittels Femto­sekunden­laser
Negative Eigenschaft
Ideal bei normal dicker Hornhaut
Gute Eigenschaft
Schnelle Wieder­erlang­ung der Seh­schärfe am nächsten Tag
Gute Eigenschaft
keine Schmerz­medi­kation nach der Behand­lung erfor­der­lich
Eine Person überquert einen Bergseemit einem Kajak
EVO Visian ICL Linse
Normale Eigenschaft
lang­frist­ige Korrektur* von schwacher bis besonders hoher Fehl­sichtig­keit
Normale Eigenschaft
Mini­mal­inva­siver Eins­chnitt zur Implan­tation (reversibel)
Gute Eigenschaft
auch bei dünner Hornhaut geeignet
Gute Eigenschaft
Schnelle Wieder­erlang­ung der Seh­schärfe am nächsten Tag
Gute Eigenschaft
keine Schmerz­medi­kation nach der Behand­lung erfor­derlich
Mann spielt mit seinem Enkel, der ihm die Augen zu hält
Multi­fokal­linsen
Gute Eigenschaft
lang­frist­ige Kor­rektur* aller regu­lären Seh­fehler
Normale Eigenschaft
Tausch der eigenen Linse gegen eine Kunst­linse
Gute Eigenschaft
auch bei dünner Horn­haut geeignet
Gute Eigenschaft
Schnelle Wieder­erlang­ung der Seh­schärfe am nächsten Tag
Gute Eigenschaft
keine Schmerz­medika­tion nach der Be­hand­lung er­forder­lich
*Bis zur Alters­sichtig­keit. Dies geschieht natür­licher Weise bei jedem Menschen um das 40. Lebens­jahr und kann durch die Laser­behand­lung nicht auf­ge­halten werden. Aus diesem Grund benötigen Sie im Alter dennoch eine Lese­brille. Dies kann zum ent­sprech­enden Zeitpunkt ebenfalls korri­giert werden. Mehr über Alterssichtigkeit und dessen Laser­behand­lung.

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Lasermed FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine PRK/ LASEK?

Eine PRK (Photorefraktive Keratektomie) oder auch LASEK ist eine Behandlungsmethode zum Augenlasern. Im Gegensatz zur Femto-LASIK wird die oberste Hornhautschicht (das Epithel) abgetragen und kein Flap gebildet. Anschließend wird Ihre Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und/ oder Hornhautverkrümmung mit dem Laser korrigiert. Durch das Augenlasern können Sie wieder ohne Brille sehen.

Wie funktioniert eine PRK/ LASEK?

Bei der PRK (lat. Photorefraktive Keratektomie) oder LASEK (lat. Laser Epithelial Keratomileusis) wird zunächst die oberste Schicht der Hornhaut (das Epithel) vorsichtig abgetragen. Dies geschieht entweder mechanisch oder durch einen Laser. Anschließend wird die darunter liegende Schicht der Hornhaut durch den Excimer-Laser so korrigiert, dass das Licht vom Auge wieder optisch korrekt gebrochen wird. Durch die Laserbehandlung mit der PRK/ LASEK können Sie ohne Brille scharf sehen.

PRK oder LASIK, was ist besser?

Prinzipiell ist weder die PRK (lat. Photorefraktive Keratektomie)/ LASEK noch die Femto-LASIK besser oder schlechter. Es kommt jedoch auf die individuelle Beschaffenheit Ihres Auges an, welche Methode für Sie persönlich besser geeignet ist. Dazu beraten wir Sie gerne in einem persönlichen, kostenfreien Erstgespräch. Generell ist die PRK/ LASEK jedoch besser für Patienten mit besonders dünner Hornhaut geeignet. Wenn Sie einen Kontaktsport betreiben oder bei der Polizei, Feuer- oder Bundeswehr tätig sind, wird von einer Femto-LASIK aufgrund des Flaps abgeraten. Die Femto-LASIK ist dagegen etwas schonender und Sie sehen danach deutlich schneller scharf.

Was sind Vorteile/ Nachteile einer PRK/ LASEK?

Mit einer PRK (lat. Photorefraktive Keratektomie) oder LASEK können auch Patienten mit einer dünneren Hornhaut behandelt werden. Darüber hinaus eignet sich die Methode besonders gut für Patienten, die einen Kontaktsport betreiben oder z.B. bei der Polizei oder Feuerwehr arbeiten. Die Heilung nach einer PRK/ LASEK dauert genauso lange wie nach einer Femto-LASIK. Prinzipiell ist die PRK/ LASEK sicherer. Allerdings dauert es nach der PRK/ LASEK einige Tage länger bis Sie scharf sehen können. Dazu ist die Heilung am ersten Tag etwas schmerzhaft, da die oberste Hornhautschicht (das Epithel) nachwachsen muss. Natürlich bekommen Sie Schmerzmittel.

Warum sieht man nach einer PRK/ LASEK verschwommen?

In den ersten Tagen nach dem Augenlasern mit der PRK (lat. Photorefraktive Keratektomie) oder LASEK sehen Sie verschwommen, da die oberste Hornhautschicht des Auges (das Epithel) nachwachsen muss. Das verschwommene Sehen ist daher vollkommen normal und kein Grund zur Sorge. Das Auge ist direkt nach dem Lasern sozusagen unvollständig, weshalb Sie wie durch ein Milchglas sehen. Dieser Schleier legt sich jedoch von Tag zu Tag spürbar und Sie sehen zunehmend schärfer. Nach ein paar Tagen können Sie wieder gut sehen, nach 2 Wochen haben Sie in der Regel die volle Sehschärfe erreicht.

Wann kann man nach einer PRK/ LASEK wieder scharf sehen?

Erfahrungsgemäß können Sie nach wenigen Tagen wieder gut, wenn auch nicht scharf sehen. Das liegt daran, dass sich die oberste Schicht des Auges regenerieren muss, was einige Tage dauert. Sie spüren von Tag zu Tag eine schleichende Verbesserung und können nach 2 Wochen relativ scharf sehen.

Wie lange dauert die Heilung nach einer PRK/ LASEK?

Die Heilung nach dem Augenlasern mit der PRK (lat. Photorefraktive Keratektomie) oder LASEK dauert erfahrungsgemäß 2 Wochen. Bereits nach wenigen Tagen können Sie jedoch wieder relativ scharf sehen. Vollständig abgeheilt ist das Auge nach circa 4 Wochen. In dieser Zeit wird die Heilung durch regelmäßige Nachuntersuchungen überwacht.

Wann kann man nach einer PRK/ LASEK wieder Sport machen?

In der Regel können Sie zwei Wochen nach der PRK/ LASEK wieder Sport treiben. Bis dahin sollten Sie Ihren Augen Zeit zum Heilen geben und mit dem Sportverzicht vermeiden, dass Schweiß oder Schmutz in die Augen gelangt. Bei Kontaktsportarten sollten Sie länger aussetzen. Der behandelnde Arzt wird dies persönlich mit Ihnen besprechen.

Wann kann man nach einer PRK/ LASEK wieder Auto fahren?

In der Regel können Sie zwei Wochen nach dem Augenlasern mit der PRK/ LASEK wieder Auto fahren. Dies kann von Person zu Person unterschiedlich sein, wird aber in den Nachuntersuchungen konkret festgestellt. Sie erhalten eine Bescheinigung, dass Sie ohne Sehhilfe fahrtauglich sind.

Wie schmerzhaft ist eine PRK/ LASEK?

Vor dem Augenlasern bekommen Sie betäubende Augentropfen, sodass die Behandlung vollkommen schmerzfrei ist. Bei der PRK/ LASEK wird die oberste Hornhautschicht (das Epithel) abgetragen und muss in den darauf folgenden Tagen nachwachsen. Daher ist die Heilungsphase vor allem am ersten Tag nach der Behandlung etwas schmerzhaft. Die auftretenden Schmerzen können aber durch Augentropfen und Medikamente gemindert werden.

Wie lange sieht man nach einer PRK/ LASEK Halos?

Halos (eng. Heiligenschein) sind kleine Lichtringe, die nach einer PRK (lat. Photorefraktive Keratektomie) oder LASEK um Lichtquellen wie z.B. Straßenlaternen sichtbar sein können. Allerdings sieht nicht jeder Patient nach einer PRK/ LASEK Halos. Sollten Sie bei Ihnen auftauchen, verschwinden sie jedoch in den ersten Wochen nach der Behandlung meistens schnell wieder.

Wie lange muss man nach einer PRK/ LASEK die Augen tropfen?

Im Anschluss an die PRK (lat. Photorefraktive Keratektomie) oder LASEK müssen die Augen mehrmals täglich über einige Wochen getropft werden. Die Augentropfen unterstützen das Auge bei der Heilung und beugen Infektionen vor. Nach dem Lasern bekommen Sie einen Tropfplan, der Ihnen die Abstände und Zeiträume für das Augentropfen vorgibt, wenn Sie sich daran halten, können Sie nichts falsch machen.

Wann darf man sich nach einer PRK/ LASEK wieder schminken?

Um zu vermeiden, das Schmutzpartikel in Ihr heilendes Auge gelangen, sollten Sie 2 Wochen nach der PRK/ LASEK auf jegliches Makeup verzichten. Durch das Schminken und Abschminken kommen zwangsläufig kleine Partikel der Schminke ins Auge, die das Infektionsrisiko erhöhen. Nach den 2 Wochen können Sie sich jedoch wieder wie gewohnt schminken.

Wie viel Dioptrien werden mit einer PRK/ LASEK behandelt?

Mit der PRK (lat. Photorefraktive Keratektomie) oder LASEK korrigieren wir bei Lasermed eine Kurzsichtigkeit bis zu -4 Dioptrien, eine Weitsichtigkeit bis zu +2 Dioptrien und eine Hornhautverkrümmung bis zu +6 Dioptrien. Laut KRC (Kommission für Refraktive Chirurgie) Richtlinien können Werte bis zu -8, +3 und +6 Dioptrien mit der PRK/ LASEK korrigiert werden. Bei Lasermed behandeln wir Fehlsichtigkeiten jedoch nur nach unseren eigenen Grenzwerten. Dies liegt daran, dass unseren eigenen Erfahrungen nach bei Werten darüber die Risiken für Nebeneffekte steigen, die zu Unzufriedenheit und einer geringeren Qualität führen können. Bei höheren Werten gibt es alternative Behandlungsmethoden, die unserer Erfahrung nach medizinisch sinnvoller sind. Gerne beraten wir Sie dazu persönlich in einem kostenfreien Erstgespräch.

Wie lange darf man vor der PRK/ LASEK keine Kontaktlinsen tragen?

In der Regel sollten Sie wenige Tage vor der PRK (lat. Photorefraktive Keratektomie) oder LASEK keine Kontaktlinsen mehr tragen. Dies wird jedoch noch einmal mit dem behandelnden Arzt rechtzeitig abgestimmt. Etwas länger sollten Sie vor der Voruntersuchung auf Kontaktlinsen verzichten: 2 Wochen bei weichen und 4 Wochen bei formstabilen Kontaktlinsen.